Eine Essenz

Die uns zugängliche Welt ist die Realität des Anschauens. Anschauen ist aber nichts Passives. Die Anschauung realisiert sich im Gehirn. Eine Ästhetik, die verstehen will, was und wie wir sehen, das heißt, wie wir uns in unsere Welt finden, muß damit eine neuronale Ästhetik sein. Eine neuronale Ästhetik kann nun das Nervengewebe nicht einfach als Übersetzungsmaschinerie betrachten, in der ein komplex strukturiertes Außen in den hirneigenen Sprachcode der neuronalen Physiologie transformiert wird.
Quelle

II. Neuronale Ästhetik – Abschnitt in:

brockimport 0162-orig.jpg

ZYMA ART TODAY

Magazin · Erschienen: 1994 · Herausgeber: Bühler, Dietrich | Koegi, Anita

Themen
Ästhetik

Hat diese Textstelle markiert:

Bitte melden Sie sich an, um Essenzen zu markieren oder zu bearbeiten.