FILM 03/1966

Bazon Brock, ein Kritiker dessen, was es noch nicht gibt (FILM 03/1966) | Das ist Brock, wie er eine Rede hält. Er redet beständig: auf dem Hochschulkatheder in Hamburg, in Gymnasien und Vereinen, in Galerien und auf öffentlichen Plätzen. Er redet und redet und redet, wie das seinem Beinamen Bazon = der Schwätzer zukommt. Er praktiziert die offenen Formen der mündlich überlieferten Literatur, der Lehrmodelle philosophischer Tradition und des gesellschaftlichen Verkehrs. Er ist Literat ohne Literatur, Kritiker ohne Gegenstand, Künstler ohne Kunstwerk: kurz ein freier Mann, der Gastspiele gibt in den Bereichen der repräsentativen Künste. Sein Gastspiel bei "FILM" endet nach einem Jahr. Es war das längste, das Brock bisher gab.
Klappentext, bibliografische Angaben oder Entsprechendes

Seite im Original: 47

Zum letzten Mal Bazon Brock. Abgesang

Das ist Brock, wie er eine Rede hält. Er redet beständig: auf dem Hochschulkatheder in Hamburg, in Gymnasien und Vereinen, in Galerien und auf öffentlichen Plätzen. Er redet und redet und redet, wie das seinem Beinamen Bazon = der Schwätzer zukommt. Er praktiziert die offenen Formen der mündlich überlieferten Literatur, der Lehrmodelle philosophischer Tradition und des gesellschaftlichen Verkehrs. Er ist Literat ohne Literatur, Kritiker ohne Gegenstand, Künstler ohne Kunstwerk: kurz ein freier Mann, der Gastspiele gibt in den Bereichen der repräsentativen Künste. Sein Gastspiel bei "FILM" endet nach einem Jahr. Es war das längste, das Brock bisher gab.