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Werkdetail Seite / Volltext | Bazon Brock

Action Teaching Gymnastik gegen das Habenwollen

Im Rahmen der Projektausstellung „Gymnastik“ im ZOLLAMT Bad Radkersburg

Zur Projektausstellung:

Forschungsprojekt, Workshops, Projektpräsentation, Vorträge, Gymnastikstunden, etc.

Das ZOLLAMT liegt mitten im Kurort Bad Radkersburg. Die regelmäßig am ZOLLAMT vorbeiziehenden Nordic Walking-Kurgäste erkunden die Grenzregion. Dieser Trendsport findet Aufnahme in das ZOLLAMT Jahresprogramm.

Darüber hinaus bieten wir von Workshops über Vorträge, Ausstellungen auch GYMNASTIKSTUNDEN im ZOLLAMT. In allen Kulturen gibt es Gymnastik als vergleichbare Übungen. Unabhängig vom weltanschaulichen Hintergrund werden körperliche Übungen (auch im Hinblick als sakrale Haltung) in nahezu allen Gesellschaften als „Bewegungskultur“ praktiziert.

Mit ZOLLAMT GYMNASTIK gilt es als Programmpunkt einen neuen Ausbildungszweig zu pflegen, der in die Richtung Leibesübung und Grenzerfahrung zielt. Dabei bietet das Programm von rhythmischer Keulengymnastik (Grenzkeulen/Edition ZOLLAMT), Installationen, Vorträge, Filmvorführungen bis Ausstellung einen weiten Einblick in das Gymnastikfeld. ...

Weitere Informationen unter: http://www.zollamt.tv/

Termin
07.08.2020, 18:00 Uhr

Veranstaltungsort
Bad Radkersburg, Österreich

Veranstalter
ZOLLAMT

Veranstaltungsort
ZOLLAMT, Stadtgrabenstraße 33, A-8490 Bad Radkersburg

Gymnastik gegen das Habenwollen – die Wegwerfbewegung

Joachim Baur im Gespräch mit Bazon Brock zu den Action Teachings von 1962 und 1967

Es wird immer mehr produziert. Die Produkte der Konsumkultur können aber nur kurzfristig das Aneigungsverlangen befriedigen. Deshalb ist es notwendig, eine Gymnastik gegen das Habenwollen auszubilden: die Wegwerfbewegung. Tägliche Übung bringt weit. Man fängt bei sich selber an, seinen Schuhen, Möbeln, Kleidungsstücken. Utensilien, öffnet das Fenster zum Hof und auf gehts. Es liegt nahe, Gegenstände dafür zu benutzen, die schon ihrem Charakter nach zum Wegwerfen bestimmt sind wie Papierkleider, Papiermöbel usw.

Die Brocksche Wegwerfbewegung zielt nach vorn, denn wir wollen nicht an die Dinge unsere Erinnerungen binden, sondern an uns selber: an unsere Gesten, unseren sprachlichen Ausdruck, an Mimik und Verhalten. Wer nur sein Leben auf seine jeweilige Umgebung projiziert, der wird bald nichts mehr in den Händen haben. Die meisten Leute machen deshalb nur etwas aus ihrer Wohnung, nichts aber aus sich selbst.

siehe auch: