Vortrag / Rede Was ist Public Interest Design?

Symposium vom 4.-5.04.2019

Symposium „Was ist Public Interest Design?“, Bild: Bergische Universität Wuppertal, 4./5.04.2019..
Symposium „Was ist Public Interest Design?“, Bild: Bergische Universität Wuppertal, 4./5.04.2019..

Das Designfeld ist im Umbruch. Sowohl die Theorie als auch die Praxis suchen „neue“ Betätigungsfelder und streben nach einem anderen Selbstverständnis. Man will politisches Design machen, will als Akteur gesellschaftlicher Veränderungen wahrgenommen werden, zuweilen wohl gar die neue Leitdisziplin des urbanen Wandels werden. Unter einem erweiterten Designbegriff stellt sich daher die Frage: Was heißt es, im Sinne eines öffentlichen Interesses zu gestalten? Und vielleicht noch mehr: Was heißt es, das öffentliche Interesse selbst zu gestalten? Diese Anmaßungen und ihre Bedeutung für das Design sollen auf dem Symposium „Was ist Public Interest Design?“ diskutiert werden.

Das Symposium ist eine Veranstaltung des Masterstudiengangs Public Interest Design der Bergischen Universität Wuppertal. Die Beiträge der Veranstaltung basieren auf dem neu erschienenen Buch „Was ist Public Interest Design?“ des transcript Verlags.

Sprecher und Sprecherinnen:

Johannes Achatz, Holger Bergmann, Nicolas Beucker, Björn Blankenheim, Friedrich von Borries, Tobias Braun, Bazon Brock, Axel Buether, Johannes Busmann, Heike Delitz, Frank Dürr, Jesko Fezer, Sven Quadflieg, Mara Recklies, Christoph Rodatz, Pierre Smolarski, Rene Smolarski, Sina Speit, Kristian Wolf

Weitere Informationen und Anmeldung unter: www.was-ist.public-interest-design.de

Termin
04.04.2019, 18:30 Uhr

Veranstaltungsort
Wuppertal, Deutschland

Veranstalter
Bergische Universität Wuppertal

Veranstaltungsort
Neumarktstraße 134, 42103 Wuppertal

Bonum Commune, Common Good, Commonwealth, Gemeinwohl

Die Balance zwischen Kommunikation und Verstehen

Gestaltung ist Kommunikation durch Formgebung; sie ist umfassender als das Verstehen, das allzu schnell seinen Impuls verliert. Seit alters saßen die Weisen gedankenreich, aber tatenarm in der Sonne der Selbstgewissheit. Leben ist nicht auf Verstehen angewiesen, aber auf Kommunikation. Wie organisiert und strukturiert sich kommunikatives Geschehen? Als balancierender gerechter Ausgleich. Der Name für Gerechtigkeit ist die Gemeinsamkeit als Bedingung aller einzelnen Ausprägungen des Lebens.

siehe auch: