Denkerei: „Der Koran ist streng, groß, furchtbar, stellenweis wahrhaft erhaben“. Zur Aktualität des Goetheschen Koranverständnis

Manfred Osten im Gespräch mit Bazon Brock

Johann Wolfgang von Goethe: „West-östlicher Divan“ | Erstausgabe aus dem Jahr 1819
Klappentext, bibliografische Angaben oder Entsprechendes

Was hat Goethe mit dem im Vortragstitel genannten Zitat gemeint? Hat er jene gravierenden Probleme des Islams erkannt, die zunehmend manifest werden und einer Lösung bedürfen? Kennt er die Wege des gegenseitigen Erkennens und Anerkennens, die zu einem echten Dialog führen und den Frieden nachhaltig sichern können?

Der bekennende Goethe-Liebhaber Dr. Manfred Osten („Goethes Entdeckung der Langsamkeit“), der im diplomatischen Dienst und als Generalsekretär der Alexander von Humboldt-Stiftung Erfahrungen in der islamischen Welt sammeln konnte, wird versuchen, diese Fragen zu beantworten. 

Zur Person:
Manfred Osten, geb. 1938, Studium der Rechtswissenschaften, Philosophie, Musikwissenschaft und Literatur, Promotion 1969, Auswärtiger Dienst (1969-1992), Presse- und Informationsamt der Bundesregierung (1993-1994), Generalsekretär der Alexander von Humboldt-Stiftung in Bonn (seit 1995). Mit Alexander Kluge dreißig Fernseh-Gespräche zu Themen der Philosophie, Musik, Literatur, Geschichte, zu Japan.
Veröffentlichung u.a.: Alexander von Humboldt: Über die Freiheit des Menschen (Hg., 1999)

Veröffentlichung u.a.:
Alexander von Humboldt: Über die Freiheit des Menschen. (Hg., 1999).
„Gedenke zu leben! Wage es, glücklich zu sein!“: oder Goethe und das Glück. (2017).
„Alles veloziferisch“ oder Goethes Entdeckung der Langsamkeit. Zur Modernität eines Klassikers im 21. Jahrhundert. (2013).