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Künstlerische Bildwerke konzentrieren die Aufmerksamkeit, bilden Gesprächsgegenstand, stimulieren Vorstellungskraft und Urteilsvermögen; Fähigkeiten, die man heute besonders in der sexuellen Kommunikation zur Abwehr unliebsamer Folgen benötigt. Immer schon wurde von der Kunst – zumeist vorwurfsvoll – gesagt, sie diene als Verhüterli nicht wünschbarer Konfrontation mit der Realität. Voilà, wie stimulierend könnte es sein, sich vorzustellen, worin der Unterschied zwischen den Freudenspendern à la Max Ernst oder Joseph Beuys, Piet Mondrian oder Paul Klee liegt.